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NEOTYLOL Grippe Plv (#) Btl 12 Stk

Abbildung ähnlich

Rezeptpflichtiges Medikament

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Nicht im Sortiment
    • PZN / EAN
      CH07773212 / 7680674130017
    • Darreichung
      Pulv. u. Lös.m. z. Herst. e. Lös. z. intraves. Anw
    • Hersteller
      NOBEL Pharma Schweiz AG

    Produktdetails & Pflichtangaben

    Wirkstoffe & Hilfsstoffe

    Wirkstoffe

    • 500 mg Paracetamol
    • 50 mg Ascorbinsäure (Vitamin C, E300)
    • 10 mg Phenylephrin hydrochlorid
    • 20 mg Pheniramin hydrogenmaleat

    Hilfsstoffe

    • Citronensäure
    • Tricalciumphosphat
    • 19890 mg Saccharose
    • Titandioxid (E171)
    • Äpfelsäure
    • 28.2 mg Natrium
    • Maltodextrin
    • Chinolingelb
    • Arabischer Gummi
    • Povidon K30
    • Natriumcitrat-2-Wasser
    Weitere Produktinformationen
    neotylol GrippeNOBEL Pharma Schweiz AGZusammensetzung

    Wirkstoffe

    Paracetamolum, Pheniramini maleas, Phenylephrini hydrochloridum, Acidum ascorbicum.

    Hilfsstoffe

    Saccharum (19,89 g), Acidum citricum (E330), Acidum malicum (E296), Natrii citras dihydricus (E331) (Na: 28,2 mg), Calcii phosphas tribasicus (E341), Povidonum (E1201), Titanii dioxidum (E171), Chinolingelb (E104), Aromatica (Grapefruit, Zitrone), Maltodextrinum, Acaciae gummi (E414).

    Hinweis fü,r Diabetiker: neotylol Grippe enthält ca. 20 g Kohlenhydrate pro Beutel.

    Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit

    Pulver zur Herstellung einer Lö,sung zum Einnehmen

    1 Beutel enthält: Paracetamolum 500 mg, Pheniramini maleas 20 mg, Phenylephrini hydrochloridum 10 mg, Acidum ascorbicum 50 mg.

    Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

    Zur kurzfristigen, symptomatischen Behandlung von Grippe und Erkä,ltungssymptomen bei Erwachsenen.

    Dosierung/Anwendung

    Die nachfolgend angegebene maximale Tagesdosis darf nicht ü,berschritten werden. Um das Risiko einer Ü,berdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig eingenommen werden, kein Paracetamol enthalten.

    Eine Paracetamol Ü,berdosierung kann zu sehr schweren Leberschä,den fü,hren.

    Es sollte immer die niedrigste wirksame Dosis ü,ber die kü,rzest mö,gliche Behandlungsdauer eingenommen werden.

    Die maximale kontinuierliche Anwendungsdauer beträ,gt ohne ä,rztliche Konsultation 3 Tage.

    Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren:

    Inhalt eines Beutels neotylol Grippe in einem Glas mit heissem Wasser (ca. 2,5 dl) auflö,sen und trinkheiss einnehmen. Bei Bedarf frü,hestens nach 4 Stunden wiederholen.

    neotylol Grippe kann zu jeder Tageszeit eingenommen werden, vorzugsweise aber abends oder vor dem Schlafengehen.

    Zwischen zwei Einzeldosen sind mindestens 4 Stunden zu warten.

    Maximale Tagesdosis: 3 Beutel innerhalb von 24 Stunden.

    Spezielle Dosierungsanweisungen:

    Bei Patienten mit einer Nierenfunktionsstö,rung sollte das minimale Einnahmeintervall gemä,ss der folgenden Tabelle angepasst werden.

    Kreatininclearance

    Dosierungsintervall

    cl &ge,50 ml/min

    4 Stunden

    cl 10-50 ml/min

    6 Stunden

    cl <, 10 ml/min

    8 Stunden

    Kontraindikationen
    • Ü,berempfindlichkeit gegenü,ber einem der Wirkstoffe: Paracetamol (und verwandten Substanzen z.B. Propacetamol), Pheniramin, Phenylephrin, Ascorbinsäure oder einem der Hilfsstoffe gemä,ss Zusammensetzung,
    • schwere Leberfunktionsstö,rungen (Leberzirrhose und Aszites) / akute Hepatitis oder dekompensierte, aktive Lebererkrankung,
    • hereditä,re konstitutionelle Hyperbilirubinä,mie (Morbus Meulengracht),
    • gleichzeitige oder nicht lä,nger als 2 Wochen zurü,ckliegende Behandlung mit MAO-Hemmern,
    • epileptische Patienten,
    • Kinder unter 14 Jahren.
    Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

    enthält Paracetamol. Nicht gleichzeitig mit anderen Paracetamol-haltigen präparaten einnehmen, da dies zu einer Ü,berdosierung fü,hren kann. Eine Paracetamol Ü,berdosierung kann zu Leberversagen fü,hren, evtl. eine Lebertransplantation erfordern oder letal sein (siehe «,Ü,berdosierung»,).

    Fä,lle von Leberfunktionsstö,rungen / -versagen wurden bei Patienten mit niedrigen Glutathion-Spiegeln berichtet, z.B. bei schwerer Mangelernä,hrung, Anorexie, niedrigem Body-Mass-Index, chronisch starkem Alkoholkonsum oder Sepsis.

    Die gleichzeitige Anwendung von anderen abschwellenden Arzneimitteln oder Antihistaminika sollte vermieden werden.

    In folgenden Fä,llen ist Vorsicht geboten, vor Behandlungsbeginn ist eine ä,rztliche Konsultation erforderlich:

    • Nieren- und/oder Leberfunktionsstö,rungen. Eine zugrundeliegende Lebererkrankung erhö,ht das Risiko von einer Paracetamol-bedingten Leberschä,digung (s. «,Kontraindikationen»,).
    • Erschö,pfter Glutathionstatus, da die Einnahme von Paracetamol das Risiko einer metabolischen Azidose erhö,hen kann.
    • Gleichzeitiger Gebrauch von potenziell lebertoxischen oder leberenzyminduzierenden Arzneimitteln (s. «,Interaktionen»,).
    • Herz-/Kreislauferkrankungen
    • Hypertonie
    • Diabetes mellitus (siehe auch Information zu den Hilfsstoffen)
    • Hyperthyreose
    • Engwinkelglaukom
    • Phä,ochromozytom
    • benigne Prostatahyperplasie mit Restharnbildung
    • okklusive Gefä,sserkrankung (z.B. Raynaud-Syndrom).

    Bei Patienten, die folgende Arzneimittel einnehmen ist Vorsicht geboten (siehe «,Interaktionen»,):

    • Beta-Blocker oder andere Antihypertonika
    • trizyklische Antidepressiva
    • andere Sympathomimetika
    • Digoxin und Herzglykoside
    • Mutterkornalkaloide (z.B. Ergotamin und Methysergid).

    Bei ä,lteren Patienten ist Vorsicht geboten, da sie hä,ufiger zu unerwü,nschten Wirkungen neigen. Vermeiden Sie die Anwendung bei ä,lteren Patienten mit Verwirrtheit.

    Paracetamol kann in sehr seltenen Fä,llen schwere Hautreaktionen (wie z.B. Stevens-Johnson Syndrom (SJS), toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN)) auslö,sen, welche tö,dlich sein kö,nnen. Patienten sollten ü,ber die Symptome schwerer Hautreaktionen informiert werden und die Anwendung des Arzneimittels sollte beim ersten Auftreten von Hautreaktionen oder anderer Anzeichen einer Ü,berempfindlichkeit abgebrochen werden.

    Auf die Einnahme von alkoholischen Geträ,nken sollte verzichtet werden (s. «,Interaktionen»,).

    Der Patient muss darauf aufmerksam gemacht werden, dass Schmerzmittel nicht ohne ä,rztliche Verordnung ü,ber lä,ngere Zeit regelmä,ssig eingenommen werden dü,rfen. Lä,nger dauernde Schmerzen bedü,rfen einer ä,rztlichen Abklä,rung.

    Die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, kann zur dauerhaften Nierenschä,digung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) fü,hren.

    Der Patient ist darauf hinzuweisen, dass bei chronischer Einnahme von Analgetika Kopfschmerzen auftreten kö,nnen, die zu erneuter Einnahme und damit wiederum zum Unterhalt der Kopfschmerzen fü,hren kö,nnen (sogenanntes Analgetikakopfweh).

    In folgenden Fä,llen ist eine ä,rztliche Konsultation erforderlich:

    • Bei Atemproblemen wie Asthma, Emphysem oder chronischer Bronchitis,
    • wenn sich die Symptome innerhalb von 3 Tagen nicht bessern oder von hohem Fieber, von Fieber das mehr als 3 Tage anhä,lt, von einem Hautausschlag oder anhaltenden Kopfschmerzen begleitet sind.

    Informationen zu den Hilfsstoffen:

    Saccharose

    Patienten mit der seltenen hereditä,ren Fructose-/Galactose-Intoleranz, einer Glucose-Galactose-Malabsorption oder einer Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

    Dieses Arzneimittel enthält 20 g Saccharose pro Dosis. Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berü,cksichtigen.

    Kann schä,dlich fü,r Zä,hne sein.

    Natrium

    Dieses Arzneimittel enthält 28,2 mg Natrium pro Beutel, entsprechend 1,4 % der von der WHO fü,r einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.

    Interaktionen

    Paracetamol

    • Hepatotoxische Substanzen kö,nnen das Risiko einer Paracetamol-Akkumulation und Ü,berdosierung erhö,hen. Leber-Enzyminduktoren wie Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin, Isonicotinsäurehydrazid (Isoniazid, INH) und Rifampicin steigern die Hepatotoxizitä,t von Paracetamol.
    • Alkohol: (siehe «,Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»,).
    • Arzneimittel, welche die Magenentleerung verlangsamen (z.B. Propanthelin), senken die Absorptionsgeschwindigkeit.
    • Arzneimittel, welche die Magenentleerung beschleunigen (z.B. Metoclopramid), steigern die Absorptionsgeschwindigkeit von Paracetamol und erhö,hen dessen maximalen Plasmaspiegel. Ä,hnlich kann Domperidon die Absorptionsgeschwindigkeit von Paracetamol erhö,hen.
    • Chloramphenicol: Die Eliminationshalbwertszeit von Chloramphenicol wird durch Paracetamol um das 5-fache verlä,ngert.
    • Lamotrigin: Paracetamol kann durch Induktion der hepatischen Metabolisierung die Bioverfü,gbarkeit von Lamotrigin vermindern und mö,glicherweise dessen Wirkung reduzieren.
    • Salicylamid verlä,ngert die Eliminationshalbwertszeit von Paracetamol und vermehrt den Anfall lebertoxischer Metabolite.
    • Chlorzoxazon: Bei gleichzeitiger Gabe von Paracetamol und Chlorzoxazon steigt die Hepatotoxizitä,t beider Substanzen.
    • Zidovudin: Durch die gleichzeitige Anwendung von Zidovudin und Paracetamol wird die Neigung zu einer Neutropenie verstä,rkt.
    • Probenecid hemmt die Konjugation von Paracetamol mit Glucuronsäure und fü,hrt dadurch zu einer reduzierten Paracetamol-Clearance. Bei gleichzeitiger Einnahme sollte die Paracetamoldosis verringert werden.
    • Colestyramin: Die Absorption von Paracetamol kann bei gleichzeitiger Gabe von Colestyramin vermindert sein. Deshalb sollte Colestyramin 1 Stunde spä,ter eingenommen werden.
    • Der antikoagulierende Effekt von Warfarin und anderen Cumarinen kann bei langfristiger, täglicher Einnahme von Paracetamol verstä,rkt auftreten und damit das Risiko von Blutungen erhö,hen. Gelegentliche Einnahmen haben keinen signifikanten Effekt.

    Pheniramin

    Antihistaminika wie Pheniramin kö,nnen die zentral-dä,mpfende Wirkung von verschiedenen anderen Substanzen verstä,rken, wie z.B. von trizyklischen Antidepressiva, MAO-Hemmern, Alkohol, Parkinson-Arzneimitteln, Barbituraten und Neuroleptika.

    Pheniramin hat eine anticholinerge Wirkung und kann die anticholinergen Effekte von anderen Arzneimitteln verstä,rken.

    Vorsicht bei gleichzeitiger Einnahme von Sedativa.

    Die Wirkung von Cumarinderivaten kann reduziert werden.

    Phenylephrin

    • MAO-Hemmer: Phenylephrin kann die Wirkung von MAO-Hemmern verstä,rken und eine hypertensive Krise auslö,sen (s. «,Kontraindikationen»,).
    • Die gleichzeitige Anwendung von Phenylephrin mit anderen Sympathomimetika oder trizyklischen Antidepressiva (z.B. Amitriptylin) kann das Risiko fü,r kardiovaskulä,re Nebenwirkungen erhö,hen.
    • Betablocker und andere Antihypertonika: Phenylephrin kann die Wirkung von Betablockern und anderen Antihypertonika (z.B. Debrisoquine, Guanethidin, Reserpin, Methyldopa) reduzieren, das Risiko fü,r eine Hypertonie oder andere kardiovaskulä,re Nebenwirkungen kann erhö,ht sein.
    • Digoxin / Herzglykoside: Die gleichzeitige Anwendung von Phenylephrin mit Digoxin bzw. anderen Herzglykosiden kann das Risiko von Arrhythmien oder Herzinfarkt erhö,hen.
    • Mutterkornalkaloide: Die gleichzeitige Anwendung mit Mutterkornalkaloiden (Ergotamin, Methysergid) kann das Risiko fü,r Ergotismus erhö,hen.
    Schwangerschaft/Stillzeit

    neotylol Grippe sollte wä,hrend der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden, es sei denn, der erwartete Nutzen fü,r die Schwangere / Mutter rechtfertigt das potenzielle Risiko fü,r den Fö,tus / Sä,ugling. Nur nach ä,rztlicher Nutzen-Risiko Abwä,gung anwenden und die niedrigste wirksame Dosis und die kü,rzest mö,gliche Behandlungsdauer beachten.

    Die Sicherheit von neotylol Grippe wä,hrend der Schwangerschaft und Stillzeit wurde nicht spezifisch untersucht. Die verfü,gbaren Daten der einzelnen Wirkstoffe werden folgend aufgefü,hrt.

    Schwangerschaft

    Paracetamol: Reproduktionsstudien bei Tieren haben keine Risiken fü,r die Fö,ten gezeigt, aber man verfü,gt ü,ber keine kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen. Das Risiko einer Paracetamol-Einnahme wä,hrend der Schwangerschaft bezü,glich Funktions- und Organschä,den, Missbildungen und Adaptionsstö,rungen in korrekter Dosierung gilt zurzeit als gering.

    Pheniramin: Fü,r Pheniramin liegen keine adä,quaten Daten zur Reproduktions-, Embryo- oder Fetotoxizitä,t bei Tier und Mensch vor.

    Phenylephrin: Es liegen nur begrenzte Daten zur Anwendung von Phenylephrin bei Schwangeren vor. Vasokonstriktion der Uterusgefä,sse und verminderte Uterusdurchblutung nach Anwendung von Phenylephrin kö,nnen zu einer fetalen Hypoxie fü,hren.

    In Abwesenheit von adä,quaten Daten sollten Phenylephrin und Pheniramin wä,hrend der Schwangerschaft nicht angewendet werden.

    Ascorbinsäure: Die empfohlene zulä,ssige Hö,chstmenge (tolerable upper intake level, UL) fü,r Ascorbinsäure beträ,gt 1',800 mg/Tag (Schwangerschaft <,18 Jahre) und 2',000 mg/Tag (Schwangerschaft >,18 Jahre). Der UL entspricht der maximalen täglichen Nä,hrstoffaufnahme, bei der keine gesundheitlichen Risiken zu erwarten sind.

    Wä,hrend der Schwangerschaft sollte neotylol Grippe nicht eingenommen werden.

    Stillzeit

    Paracetamol tritt in die Muttermilch ü,ber. Die Paracetamol-Konzentration in der Muttermilch ist ä,hnlich wie die momentane Konzentration im Plasma der Mutter. Ü,ber Hautausschlag bei gestillten Sä,uglingen wurde berichtet. Es sind jedoch keine bleibenden, nachteiligen Folgen fü,r den Sä,ugling bekannt.

    Pheniramin: Es liegen keine Daten zum Ü,bertritt von Pheniramin in die Muttermilch vor.

    Phenylephrin: Es liegen keine Daten zum Ü,bertritt von Phenylephrin in die Muttermilch vor.

    In Abwesenheit von adä,quaten Daten sollten Phenylephrin und Pheniramin von stillenden Frauen nicht eingenommen werden.

    Ascorbinsäure: Die empfohlene zulä,ssige Hö,chstmenge (tolerable upper intake level, UL) fü,r Ascorbinsäure beträ,gt 1',800 mg/Tag (Stillzeit <,18 Jahre) und 2',000 mg/Tag (Stillzeit >,18 Jahre). Der UL entspricht der maximalen täglichen Nä,hrstoffaufnahme, bei der keine gesundheitlichen Risiken zu erwarten sind.

    Wä,hrend der Stillzeit sollte neotylol Grippe nicht eingenommen werden.

    Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

    Pheniramin kann bei einigen Patienten Schlä,frigkeit, Benommenheit, verschwommenes Sehen, eingeschrä,nkte kognitive Funktion und motorische Koordination verursachen: die Fahrtü,chtigkeit oder die Fä,higkeit Maschinen zu bedienen, kann erheblich beeinträ,chtigt sein, dies kann durch Alkohol oder andere Beruhigungsmittel noch verstä,rkt werden.

    Unerwünschte Wirkungen

    Die unerwü,nschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Hä,ufigkeit gemä,ss folgender Konvention geordnet: sehr hä,ufig (&ge,1/10), hä,ufig (&ge,1/100 bis <,1/10), gelegentlich (&ge,1/1000 bis <,1/100), selten (&ge,1/10'000 bis <,1/1000), sehr selten (<,1/10'000) oder nicht bekannt (auf Grundlage der verfü,gbaren Daten nicht abschä,tzbar).

    PARACETAMOL

    Systemorganklasse

    Unerwü,nschte Wirkung

    Hä,ufigkeit

    Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

    Allergisch bedingte Thrombozytopenie (bisweilen unter Ausbildung von Blutergü,ssen und Blutungen), Leukopenie, Agranulozytose, Panzytopenie, Neutropenie, hä,molytische Anä,mie

    Selten

    Erkrankungen des Immunsystems

    Allergische Reaktionen wie Quincke-Oedem (Angioö,dem), Atemnot, Bronchospasmus, Schweissausbruch, Ü,belkeit, Blutdruckabfall bis hin zu Schock.

    Ein kleiner Teil (5&ndash,10%) der Patienten mit Acetylsalicylsäure-induziertem Asthma oder anderen Manifestationen einer sogenannten Acetylsalicylsäure-Intoleranz kann in ä,hnlicher Weise auch auf Paracetamol reagieren (Analgetika-Asthma)

    Selten

    anaphylaktische Reaktion

    Unbekannt

    Leber und Gallenerkrankungen

    erhö,hte Leberenzyme

    Selten

    Siehe unter «,Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», und «,Ü,berdosierung»,

    Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes

    Erythematö,se, urtikarielle Hautreaktionen und Hautrö,tungen

    Gelegentlich

    schwerwiegende Hautreaktionen wie Stevens-Johnson Syndrom (SJS) und toxisch epidermale Nekrolyse (TEN, Lyell Syndrom) wurden berichtet

    Sehr selten

    PHENIRAMIN

    Systemorganklasse

    Unerwü,nschte Wirkung

    Hä,ufigkeit

    Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

    Leukopenie, Thrombozytopenie, hä,molytische Anä,mie

    Nicht bekannt

    Erkrankungen des Immunsystems

    anaphylaktischer Schock, Angioö,dem, Ü,berempfindlichkeitsreaktion, Urtikaria

    Selten

    Psychiatrische Erkrankungen

    Erregungszustä,nde (Unruhe, Nervositä,t, Schlafstö,rungen)

    Selten

    Halluzinationen, Verwirrtheit

    Nicht bekannt

    Erkrankungen des Nervensystems

    Schlä,frigkeit**

    Selten

    Anticholinerge Symptome, beeinträ,chtigte motorische Koordination, Zittern, Gedä,chtnis- oder Konzentrationsstö,rungen*, Gleichgewichtsstö,rungen*, Benommenheit*, Sedierung**

    Nicht bekannt

    Augenerkrankungen

    Mydriasis, Akkomodationsstö,rungen

    Nicht bekannt

    Herzerkrankungen

    Palpitation

    Selten

    Gefä,sserkrankungen

    orthostatische Hypotonie

    Nicht bekannt

    Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

    Obstipation, Vö,llegefü,hl

    Selten

    Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes

    Ekzem, Purpura, Erythem, Pruritus

    Selten

    Erkrankung der Nieren- und Harnwege

    Harnretention

    Nicht bekannt

    Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

    trockener Mund

    Selten

    * hä,ufiger bei ä,lteren Patienten

    ** stä,rker ausgeprä,gt zu Beginn der Behandlung

    PHENYLEPHRIN

    Systemorganklasse

    Unerwü,nschte Wirkung

    Hä,ufigkeit

    Erkrankungen des Immunsystems

    Ü,berempfindlichkeitsreaktion, allergische Dermatitis, Urtikaria

    Selten

    Psychiatrische Erkrankungen

    Nervositä,t

    Hä,ufig

    Erkrankungen des Nervensystems

    Benommenheit, Kopfschmerzen, Insomnie

    Hä,ufig

    Augenerkrankungen

    akutes Winkelblockglaukom (v.a. bei Personen mit Engwinkelglaukom), Mydriasis

    Selten

    Herzerkrankungen

    Tachykardie, Palpitation, Hypertonie

    Selten

    Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

    Ü,belkeit und Erbrechen

    Hä,ufig

    Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes

    Hautausschlag

    Selten

    Erkrankung der Nieren- und Harnwege

    Harnretention (v.a. bei Personen mit Blasenobstruktion wie Prostatahypertrophie), Dysurie

    Selten

    Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermö,glicht eine kontinuierliche Ü,berwachung des Nutzen-Risiko-Verhä,ltnisses des Arzneimittels. Angehö,rige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung ü,ber das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.

    Überdosierung

    Anzeichen und Symptome

    Im Falle einer Ü,berdosierung mit neotylol Grippe werden die Symptome von einer Ü,berdosierung mit Paracetamol am bedeutendsten sein.

    Paracetamol:

    Eine unverzü,gliche medizinische Betreuung ist im Falle einer Ü,berdosierung notwendig, auch wenn die Symptome nicht prä,sent sind.

    Eine Paracetamol Ü,berdosierung kann ein Leberversagen verursachen, das eine Lebertransplantation erfordert oder zum Tod fü,hren kann. Ü,ber akute Pankreatitis nach Einnahme von Paracetamol wurde berichtet, in der Regel zusammen mit Leberdysfunktion und Hepatoxizitä,t.

    Nach oraler Einnahme von 7,5 g &ndash, 10 g Paracetamol bei Erwachsenen und von 140 &ndash, 200 mg/kg Kö,rpergewicht beim Kind (bei prä,disponierten Patienten wie z.B. solchen mit erhö,htem Alkoholkonsum oder verminderter Glutathionreserve bei Nahrungskarenz schon in geringeren Dosen) kommt es zu akuten Vergiftungserscheinungen an Zellen der Leber und des Nierentubulus in Form von lebensgefä,hrlichen Zellnekrosen.

    Plasmakonzentrationen von >,200 µ,g/ml nach 4 h, von >,100 µ,g/ml nach 8 h, von >,50 µ,g/ml nach 12 h und von >,30 µ,g/ml nach 15 h fü,hren zu Leberschä,den mit tö,dlichem Verlauf im Coma hepaticum. Die Hepatotoxizitä,t steht in direkter Abhä,ngigkeit zur Plasmakonzentration.

    Erste Anzeichen klinischer Symptome einer Leberschä,digung sind gewö,hnlich nach 1 bis 2 Tagen feststellbar und sie erreichen das Maximum nach 3 bis 4 resp. 6 Tagen.

    Anzeichen und Symptome

    1. Phase (= 1. Tag)

    Ü,belkeit, Erbrechen, abdominelle Schmerzen, Appetitlosigkeit, allgemeines Krankheitsgefü,hl, Blä,sse, Schwitzen.

    2. Phase (= 2. Tag)

    Subjektive Besserung, Lebervergrö,sserung, erhö,hte Transaminasewerte (AST, ALT), erhö,hte Bilirubinwerte, Thromboplastinzeit verlä,ngert, Zunahme der Laktatdehydrogenase.

    3. Phase (= 3. Tag)

    Transaminasewerte (AST, ALT) stark erhö,ht, Ikterus, Hypoglykä,mie, Leberkoma.

    Behandlung

    Eine wirksame Therapie sollte bereits bei Verdacht auf eine Intoxikation unverzü,glich eingeleitet werden und folgende Massnahmen umfassen:

    • Magenspü,lung (ist nur innerhalb der ersten 1 &ndash, 2 h sinnvoll), nachfolgend Verabreichung von Aktivkohle.
    • Orale Gabe von N-Acetyl-Cystein oder Methionin. In Situationen, wo die orale Applikation des Antidots nicht oder nicht gut mö,glich ist (z.B. durch heftiges Erbrechen, Bewusstseinstrü,bung), kann N-Acetyl-Cystein intravenö,s verabreicht werden, wenn mö,glich innerhalb von 8 h. N-Acetylcystein kann nach 16 h noch einen gewissen Schutz bieten.
    • Paracetamol-Konzentration im Plasma messen (nicht frü,her als 4 h nach Einnahme).
    • Ü,berwachung von Atmung und Kreislauf (kein Adrenalin!). Bei Konvulsionen (Krä,mpfen) kann Diazepam verabreicht werden.

    Hepatische Tests mü,ssen zu Beginn der Behandlung und alle 24 h durchgefü,hrt und wiederholt werden. In den meisten Fä,llen normalisieren sich die hepatischen Transaminasen nach 1 bis 2 Wochen mit vollstä,ndiger Wiederherstellung der Leberfunktion. In sehr schweren Fä,llen, kann jedoch eine Lebertransplantation notwendig sein.

    Detaillierte Informationen zur Therapie kö,nnen bei Tox Info Suisse erfragt werden.

    Pheniramin:

    Anzeichen und Symptome

    Eine Pheniramin Ü,berdosierung kann Krä,mpfe (insbesondere bei Kindern) auslö,sen, zu Bewusstseinsstö,rungen und Koma fü,hren.

    Behandlung

    Eine supportive Behandlung erfolgt entsprechend den spezifischen Symptomen.

    Phenylephrin:

    Anzeichen und Symptome

    Nach einer Phenylephrin Ü,berdosierung sind ä,hnliche Effekte zu erwarten wie unter «,Unerwü,nschte Wirkungen», aufgefü,hrt. Weitere mö,gliche Symptome sind Reizbarkeit, Unruhe, Hypertonie und mö,glicherweise Reflexbradykardie. In schweren Fä,llen kö,nnen Verwirrtheit, Halluzinationen, Krampfanfä,lle und Arrhythmien auftreten.

    Behandlung

    Ein spezifisches Antidot gibt es nicht. Es gelten die ü,blichen Notfallmassnahmen.

    Stimulanzien sollten nicht verabreicht werden, bei einem Blutdruckabfall kö,nnen Vasopressoren gegeben werden.

    Eine schwere Hypertonie kann mit einem i.v. Alpha-Rezeptorenblocker behandelt werden.

    Detaillierte Informationen zur Therapie kö,nnen bei Tox Info Suisse erfragt werden.

    Ascorbinsäure:

    Hohe Dosen Ascorbinsäure (>, 3'000 mg) kö,nnen zu vorü,bergehender osmotischer Diarrhö,e und gastrointestinalen Symptomen wie Nausea und abdominalen Beschwerden fü,hren. Die Auswirkungen einer Ascorbinsäure Ü,berdosierung wü,rden durch die schwere Lebertoxizitä,t, welche durch Paracetamol verursacht wird, ü,berlagert.

    Eigenschaften/Wirkungen

    ATC-Code

    N02BE51

    Wirkungsmechanismus / Pharmakodynamik

    Paracetamol

    Paracetamol ist ein Analgetikum und Antipyretikum mit zentraler und peripherer Wirkung. Der Wirkungsmechanismus ist nicht eindeutig geklä,rt.

    Der analgetische Wirkungsmechanismus beruht auf der Hemmung der Prostaglandinsynthese, die vorwiegend zentral und geringer auch peripher erfolgt. Die antipyretische Wirkung beruht auf einer Hemmung des Effektes endogener Pyrogene auf das hypothalamische Temperaturregulationszentrum.

    Paracetamol verfü,gt ü,ber keine ausgeprä,gte antiphlogistische Wirkung und hat keinen Einfluss auf die Hä,mostase oder die Magenschleimhaut.

    Pheniramin

    Pheniramin ist ein H1-Rezeptor-Antagonist und wirkt sekretionshemmend. Es wirkt gegen die ü,blichen allergischen Symptome, die mit einer Erkrankung der Atemwege verbunden sind. Es besitzt eine mä,ssig sedierende Wirkung und eine antimuskarinische Aktivitä,t.

    Phenylephrin

    Phenylephrin ist ein sympathomimetisches Amin mit vorwiegend direkter Wirkung auf die alpha-adrenergen Rezeptoren. Bei therapeutischer Dosierung zur Abschwellung der Nasenschleimhaut, ist die Wirkung auf die kardialen beta-adrenergen-Rezeptoren und das ZNS gering. Durch Vasokonstriktion wirkt es abschwellend auf die Nasenschleimhaut, Ö,deme und Schwellung der Nasenschleimhaut werden reduziert.

    Ascorbinsäure

    Ascorbinsäure (Vitamin C) hilft, den wä,hrend Fieber und Grippe erhö,hten Vitamin C-Bedarf zu decken.

    Klinische Wirksamkeit

    Keine Angaben.

    Pharmakokinetik

    Absorption

    Paracetamol

    Die Absorption von Paracetamol aus dem Magen-Darm-Trakt erfolgt rasch und fast vollstä,ndig, wobei die hö,chsten Plasmakonzentrationen nach 30 &ndash, 60 Minuten auftreten.

    Pheniramin-Maleat

    Pheniramin-Maleat erreicht nach 1 &ndash, 2,5 Stunden die maximale Plasmakonzentration, die Halbwertszeit beträ,gt 16 &ndash, 19 Stunden.

    Phenylephrin-Hydrochlorid

    Phenylephrin hat nur eine beschrä,nkte Bioverfü,gbarkeit aufgrund von ungleichmä,ssiger Absorption im Gastrointestinaltrakt und einem first-pass Effekt in Darm und Leber, der durch Monoaminooxidase verursacht wird.

    Die maximale Plasmakonzentration wird zwischen 45 Minuten und 2 Stunden erreicht und die Plasmahalbwertszeit liegt zwischen 2 und 3 Stunden.

    Ascorbinsäure

    Ascorbinsäure (Vitamin C) wird aus dem Verdauungstrakt rasch und vollstä,ndig resorbiert.

    Distribution

    Paracetamol

    Paracetamol wird in die meisten Kö,rperflü,ssigkeiten verteilt. Es passiert die Plazenta und tritt in die Muttermilch ü,ber.

    Die Plasmaproteinbindung ist bei therapeutischer Konzentration vernachlä,ssigbar, steigt aber mit zunehmender Konzentration.

    Ascorbinsäure

    Ascorbinsäure wird in alle Kö,rperzellen verteilt. Die Plasmaproteinbindung beträ,gt 25%.

    Metabolismus

    Paracetamol

    Paracetamol wird hauptsä,chlich in der Leber durch Konjugation mit Glukuronsäure und Schwefelsäure metabolisiert.

    Elimination

    Paracetamol

    Die Elimination erfolgt vor allem renal als Glukuronid- und Sulfat-Konjugate.

    Bei therapeutischen Dosen beträ,gt die Eliminationshalbwertszeit etwa 1 &ndash, 3 Stunden.

    Pheniramin-Maleat

    70 &ndash, 83% der oralen Dosis werden unverä,ndert oder als Metaboliten im Urin ausgeschieden.

    Phenylephrin-Hydrochlorid

    Die Elimination erfolgt renal und fast ausschliesslich als Sulfatkonjugat.

    Ascorbinsäure

    Ü,berschü,ssiges, vom Kö,rper nicht benö,tigtes Vitamin C, wird als Metabolit renal ausgeschieden.

    Kinetik spezieller Patientengruppen

    Paracetamol:

    Leberinsuffizienz:

    Die Plasmahalbwertszeit ist bei Patienten mit leichter Leberinsuffizienz weitgehend unverä,ndert. Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz ist sie jedoch erheblich verlä,ngert.

    In klinischen Studien mit oralem Paracetamol wurde anhand von erhö,hten Paracetamol Plasma-Konzentrationen und lä,ngerer Eliminations-Halbwertszeit bei Patienten mit einer chronischen Lebererkrankung einschliesslich bei Patienten mit durch Alkohol verursachte Leberzirrhose, ein mä,ssig beeinträ,chtigter Metabolismus von Paracetamol gezeigt. Es wurde jedoch keine signifikante Paracetamol-Akkumulation beobachtet. Die erhö,hte Paracetamol Plasma-Halbwertszeit wurde mit

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