Redcare Apotheke

NITUX Sirup Glasfl 180 ml

Abbildung ähnlich

Rezeptpflichtiges Medikament

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    • PZN / EAN
      CH00879506 / 7680423430214
    • Darreichung
      Sirup
    • Hersteller
      Zambon Switzerland Ltd

    Produktdetails & Pflichtangaben

    Wirkstoffe & Hilfsstoffe

    Wirkstoffe

    • 150 mg Morclofon

    Hilfsstoffe

    • Glycerol
    • Natriumhydroxid
    • 7500 mg Saccharose
    • Tragant
    • 20.25 mg Methyl-4-hydroxybenzoat (E218)
    • 2.25 mg Propyl-4-hydroxybenzoat (E216)
    • 15.69 mg Natrium
    • Simeticon
    • Citronensäure-Monohydrat
    • Tolubalsam-Fluidextrakt
    • Cetrimonium tosilat
    Weitere Produktinformationen
    Nitux SirupZambon Switzerland LtdZusammensetzungWirkstoffe

    Morclofonum.

    Hilfsstoffe

    Tragacantha, Glycerolum, Simeticonum, Cetrimonii tosilas, Acidum citricum monohydricum, Natrii hydroxidum (corresp. Natrium 15,69 mg), Saccharum 7,5 g, Aqua purificata, Aromatica (Citrus, cum ethanolum 5,55 mg), Balsami tolutani extractum liquidum, Propylis parahydroxybenzoas (E216) 2,25 mg, Methylis parahydroxybenzoas (E218) 20,25 mg ad solutionem pro 15 ml.

    Hinweis für Diabetiker: Bei der Behandlung muss beachtet werden, dass der Sirup Saccharose enthält. 15 ml enthalten dabei 7,5 g verwertbare Kohlenhydrate.

    Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit

    Sirup: 150 mg Morclofonum pro 15 ml Sirup.

    Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

    Nitux Sirup wird zur Behandlung von trockenem Reizhusten verschiedenen Ursprungs verwendet.

    Dosierung/Anwendung

    Bei einem Alter unter 2 Jahren nur nach ärztlicher Verordnung anzuwenden.

    Alter

    Tagesdosis

    Sirup in ml

    Maximale Tagesdosis

    (bei bes. hartnäckigem Husten) Sirup in ml

    Säuglinge bis 6 Monate

    2-3-mal täglich 5 ml

    Arzt aufsuchen

    6 Monate bis 3 Jahre

    3-6-mal täglich 5 ml

    5-mal täglich 10 ml

    3-10 Jahre

    2-3-mal täglich 15 ml

    5-mal täglich 15 ml

    10 Jahre und Erwachsene

    3-4-mal täglich 15 ml

    5-mal täglich 20 ml

    Die ml Sirup werden mit dem beigelegten Messbecher abgemessen.

    Die Tagesdosis kann bei hartnäckigem Husten bei Erwachsenen bis auf 1000 mg/Tag erhöht werden.

    Es wird empfohlen, Nitux Sirup nach dem Essen einzunehmen.

    Bei Fortbestehen des Hustens über 7 Tage ist eine ärztliche Abklärung der Ursache erforderlich.

    Kontraindikationen

    überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Morclofon oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung (z.B. bei Paragruppenallergie auf die Hilfsstoffe E216 und E218) sowie bei Vorliegen von Fruktose-Intoleranz (aufgrund des Gehaltes an Saccharose).

    Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

    Nitux Sirup darf bei Säuglingen und Kleinkindern unter 2 Jahren nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.

    Bei Patienten mit einem produktiven Husten kann die gleichzeitige Verabreichung mukolytischer oder sekretolytischer Substanzen zu einem unerwünschten Sekretstau in den Bronchien führen. Dies erhöht das Risiko einer Atemwegsinfektion und eines Bronchospasmus.

    Hilfsstoffe von besonderem Interesse

    Nitux Sirup enthält:

    7,5 g Saccharose pro 15 ml, Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-/Galactose-Intoleranz, einer Glucose-Galactose-Malabsorption oder einer Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.

    15,69 mg Natrium pro 15 ml, entsprechend 0,8% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.

    Geringe Mengen an Ethanol (Alkohol), weniger als 100 mg pro 15 ml.

    20,25 mg Methylparahydroxybenzoat (E218) und 2,25 mg Propylparahydroxybenzoat (E216) pro 15 ml. Diese Konservierungsmittel können allergische Reaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen.

    Interaktionen

    Die gleichzeitige Verabreichung eines Expectorans oder Mucolytikums sollte vermieden werden (siehe «,Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»,).

    Es liegen keine spezifischen Interaktionsstudien vor.

    Aus grundsätzlichen Erwägungen wegen des zentralen Wirkungsmechanismus der Hustendämpfung kann eine Wirkungsverstärkung gleichzeitig verabreichter zentral dämpfender Substanzen, einschliesslich Alkohol, nicht ausgeschlossen werden. Die gleichzeitige Gabe solcher Substanzen ist zu vermeiden.

    Schwangerschaft/Stillzeit

    Es liegen keine hinreichenden klinischen und tierexperimentellen Studien zur Auswirkung auf Schwangerschaft, Embryonalentwicklung, Entwicklung des Föten und/oder die postnatale Entwicklung vor. Das potenzielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Bis heute sind keine Angaben zum übergang des Wirkstoffs in die Muttermilch bekannt.

    Nitux Sirup soll während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht verabreicht werden, es sei denn dies ist eindeutig notwendig.

    Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

    Die Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen wurde nicht untersucht. Ein Einfluss des Arzneimittels auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen kann jedoch aus grundsätzlichen Erwägungen wegen des zentralen Wirkungsmechanismus nicht ausgeschlossen werden.

    Unerwünschte Wirkungen

    Im Rahmen von klinischen Studien sind häufig leichte gastrische Störungen (Pyrosis, übelkeit, Erbrechen) sowie gelegentlich Kopfschmerzen, Somnolenz und Sedation beobachtet worden.

    Aus langjähriger Post-Marketing-Erfahrung sind folgende Fälle gemeldet worden:

    Immunsystem: Typ I allergische Reaktionen (Urtikaria, allergisches Angioödem).

    Nervensystem: Somnolenz.

    Gastrointestinaltrakt: abdominale Schmerzen, Nausea.

    Haut: Pruritus, urtikarielles Erythem.

    Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.

    ÜberdosierungAnzeichen und Symptome

    Nach Daten aus der Literatur und von über 200 Fallmeldungen in der Schweiz, wurden bis zur Einnahme von 171 mg/kg Körpergewicht Morclofon lediglich asymptomatische oder leichte Verläufe registriert. Es kam zu keinem schweren oder tödlichen Verlauf. Die vorwiegend gastrointestinalen und neurologischen Symptome waren leicht und entsprachen weitgehend den bekannten unerwünschten Arzneimittelwirkungen.

    Behandlung

    Die beobachteten Symptome erforderten keine spezifische medizinische Behandlung. Aus diesem Grund wird bei Morclofon-überdosierung eine gute überwachung des Kindes ohne primäre Dekontamination mit Aktivkohle empfohlen.

    Eigenschaften/WirkungenATC-Code

    R05DB25

    Wirkungsmechanismus

    Nitux Sirup enthält Morclofon als einzigen Wirkstoff, das nicht zu den Narkotika zählt. Es hat keine depressive Wirkung auf das ZNS und das Atemzentrum und verursacht zudem keine Obstipation.

    Pharmakodynamik

    Keine Angaben.

    Klinische Wirksamkeit

    Morclofon besitzt einen selektiven antitussiven Effekt, der über einen zentralen Wirkungsmechanismus zustande kommt. Morclofon zeigt ausserdem broncho-spasmolytische Wirkung.

    PharmakokinetikAbsorption

    Oral verabreicht wird Morclofon sehr schnell und fast vollständig resorbiert (mehr als 80% der Dosis).

    Distribution

    Die maximalen Serumspiegel werden 1-2 Stunden nach Verabreichung erreicht.

    Trotz einer sehr hohen Eiweissbindung (99%) ist die Diffusion des Arzneimittels hoch.

    Metabolismus

    Im Organismus wird Morclofon fast vollständig zu vier Metaboliten abgebaut, die noch nicht identifiziert sind.

    Elimination

    Morclofon wird hauptsächlich durch die Nieren ausgeschieden.

    Ungefähr 40% der verabreichten Dosis werden dabei innert 12 Stunden im Urin wiedergefunden.

    Präklinische Daten

    Basierend auf den Ergebnissen von in vitro und in vivo-Tests wurde Morclofon als nicht genotoxisch beurteilt.

    Morclofon verursachte keine sicherheitsrelevante allgemeine Toxizität nach wiederholter (4-Wochen) Gabe an Ratten bei einer Dosis, die etwa dem 9-15-fachen der MRHD (Maximum Recommended Human Dose) entspricht.

    Weitere für die Anwendung von Nitux Sirup relevante präklinische Daten (Karzinogenität, Reproduktionstoxizität) liegen nicht vor.

    Sonstige HinweiseHaltbarkeit

    Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit «,EXP», bezeichneten Datum verwendet werden.

    Haltbarkeit nach Anbruch

    Die Flasche nach Gebrauch gut verschliessen. Nach Anbruch innerhalb von 3 Monaten aufbrauchen.

    Besondere Lagerungshinweise

    Bei Raumtemperatur (15-25 °,C) lagern und für Kinder unzugänglich aufbewahren.

    Zulassungsnummer

    42343 (Swissmedic).

    Zulassungsinhaberin

    Zambon Schweiz AG, 6814 Cadempino.

    Stand der Information

    November 2020.

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