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SANADERMIL Hydrocrème Tb 15 g

Abbildung ähnlich

Rezeptpflichtiges Medikament

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    • PZN / EAN
      CH01343920 / 7680501350120
    • Darreichung
      Creme
    • Hersteller
      VERFORA SA

    Produktdetails & Pflichtangaben

    Wirkstoffe & Hilfsstoffe

    Wirkstoffe

    • 5 mg Hydrocortison acetat
    Weitere Produktinformationen
    Sanadermil®VERFORA SAZusammensetzung

    Wirkstoff: Hydrocortison acetat.

    Hilfsstoffe: Antiox.: E 320, Conserv.: Triclosanum, Chlorhexidini 2HCl, Excip. ad unguentum.

    Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

    1 ,g Hydrocrè,me enthält:

    Hydrocortison acetat 5 mg.

    Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

    Behandlung sämtlicher nicht infizierter entzündlicher Hautkrankheiten, die auf eine lokale Kortikoidbehandlung ansprechen, insbesondere:

    leichte ekzematöse Veränderungen der Haut,

    Hautirritationen und Rötungen nach Kontakt mit Waschmitteln, Pflanzen, Kosmetika, Schmuck,

    Sonnenbrand, Insektenstichen.

    Dosierung/Anwendung

    Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren: 1 bis 2 mal täglich dünn auf die erkrankte Stelle auftragen. Die Anwendungsdauer sollte 2 Wochen nicht überschreiten.

    Kinder unter 6 Jahre: nur auf ärztliche Verordnung und unter ärztlicher Kontrolle.

    Kontraindikationen

    überempfindlichkeit gegenüber einem der Inhaltsstoffe.

    Viren-, Pilz- oder bakteriell bedingten Hautinfektionen.

    Rosacea und periorale Dermatitis.

    Nach Impfungen.

    Nicht anwenden im unmittelbaren Augenbereich und auf offenen Wunden.

    Warnhinweise und VorsichtsmassnahmenRelative Kontraindikationen

    Siehe «,Schwangerschaft/Stillzeit»,.

    Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

    Sanadermil, wie alle kortikoidhaltigen präparate, darf nicht grossflächig oder während einer langer Zeit (über 2 ,Wochen) angewendet werden. Bei einer Verschlechterung oder wenn die Symptome über 2 Wochen anhalten, muss ein Arzt bzw. eine ärztin konsultiert werden.

    Hautirritationen können die Symptome einer allergischen Hautreaktion gegenüber einem der Inhaltsstoffe abdecken.

    Interaktionen

    Es liegt keine bekannte, klinisch relevante Interaktion mit topischem Hydrokortison vor.

    Schwangerschaft/Stillzeit

    Tierstudien haben unerwünschte Effekte (Teratogenität) nach topischer Anwendung von starken Kortikosteroiden gezeigt. Es existieren keine kontrollierten Humanstudien. Unter diesen Umständen soll das Arzneimittel nur falls eindeutig notwendig verabreicht werden.

    über die Passage von topischen Kortikosteroiden in die Muttermilch liegen keine Angaben vor. Sanadermil soll deshalb nicht bei stillenden Frauen verwendet werden.

    Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

    -

    Unerwünschte Wirkungen

    Unerwünschte Nebenwirkungen topischer Kortikosteroide sind von der Dosierung und Behandlungsdauer abhängig. Bei Hydrokortison sind sie eher selten.

    Im Folgenden sind die unerwünschten Nebenwirkungen gestaffelt nach Organsystem-Klassen und Häufigkeit aufgelistet:

    Sehr häufig (&ge,1/10), häufig (<,1/10, &ge,1/100), gelegentlich (<,1/100, &ge,1/1000), selten (<,1/1000, &ge,1/10',000), sehr selten (<,1/10',000).

    Infektionen und parasitäre ErkrankungenSelten:

    Die Schwächung lokaler antiinfektiöser Abwehr kann das Auftreten einer Sekundärinfektion fördern.

    Endokrine ErkrankungenSelten:

    Langandauernde, grossflächige Anwendung und/oder die Verwendung unter Okklusivverband kann systemische Effekte verursachen, z.B. Hemmung der Kortikosteroidbiosynthese, Hyperkortikoismus mit ödem, Diabetes (Auftreten eines latenten Diabetes), Osteoporose, Wachstumsverzögerung beim Kind.

    AugenerkrankungenSehr selten:

    Bei langandauernder Anwendung bei Augen: erhöhter intraokularer Druck, Glaukom, Katarakt.

    Erkrankungen der Haut und des UnterhautzellgewebesSelten:

    Vom Behandlungsbeginn an können lokale unerwünschte Effekte wie Juckreiz, Brennen oder Hautirritation auftreten, diese Symptome sind entweder die Manifestation einer überempfindlichkeit gegenüber den Hilfsstoffen von Sanadermil oder eine Nebenwirkung des Hydrokortisons, dieser Wirkstoff kann auch Hauttrockenheit verursachen.

    Bei einer langandauernden Anwendung (mehrere Wochen) oder bei zu häufiger Anwendung können folgende Risiken nicht ausgeschlossen werden: Hautatrophie, Teleangiektasie, Hautblutung, Dehnungsstreifen, periorale Dermatitis oder Rosacea, akneartiger Ausschlag oder Hypertrichose.

    Beim Auftreten einer Unverträglichkeit ist die Behandlung unverzüglich zu unterbrechen.

    Überdosierung

    Bei absichtlichem Einnehmen von topischen Kortikosteroiden sind signifikante Symptome wenig wahrscheinlich.

    Bei grossflächiger abusiver Anwendung bei Kleinkindern konnte eine Beeinflussung der Nebennierenrindenfunktion beobachtet werden.

    Eigenschaften/Wirkungen

    ATC-Code: D07AA02

    Wirkungsmechanismus

    Der in Sanadermil enthaltene Wirkstoff ist das Hydrocortisonacetat, ein Steroid mit schwacher Wirksamkeit (Klasse I). Auf der Haut aufgetragen wirkt es entzündungshemmend, antiallergisch, antiexsudativ und juckreizstillend.

    Pharmakokinetik

    Mit Sanadermil wurde keine Resorptionsstudie durchgeführt.

    Die Penetrationsraten für Hydrocortison (ohne Okklusion) liegen im allgemeinen zwischen 0,1 und 0,5%. Sie sind abhängig vom Zustand der Haut, von der galenischen Form, von der Anwendungsart, vom Alter des Patienten und von der Lokalisation. Durch Okklusion bzw. im intertriginösen Bereich sowie beim Säugling werden sie erhöht.

    Präklinische DatenToxizität

    Dosis abhängige hepatische, gastrointestinale und pulmonale toxische Effekte wurden bei der Maus und bei der Ratte beobachtet. Eine klinische Relevanz wurde beim Menschen nicht bewiesen.

    Mutagenität

    Nach subkutaner Anwendung von potenten Kortikosteroiden wurden mutagene Effekte bei der Maus und bei der Ratte beobachtet.

    Die Relevanz dieser Beobachtungen für topische Anwendung ist unklar, ein Risiko ist aber mit dem schwachen Wirkstoff von Sanadermil enig wahrscheinlich.

    Karzinogenität

    Beim Menschen oder Tier wurde keine Karzinogenität bewiesen.

    Sonstige HinweiseHaltbarkeit

    Verfalldatum auf dem Behälter beachten.

    Besondere Lagerungshinweise

    Ausser Reichweite von Kindern und bei Raumtemperatur (15-25 ,°,C).

    Zulassungsnummer

    50135 (Swissmedic).

    Zulassungsinhaberin

    VERFORA SA, 1752 Villars-sur-Glâ,ne.

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