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DAFLON Filmtabl 500 mg 60 Stk

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Rezeptpflichtiges Medikament

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    • PZN / EAN
      CH01406224 / 7680403800518
    • Darreichung
      Filmtabletten
    • Hersteller
      Servier (Suisse) SA

    Produktdetails & Pflichtangaben

    Wirkstoffe & Hilfsstoffe

    Wirkstoffe

    • 450 mg Diosmin
    • 50 mg Hesperidin
    • 50 mg Hesperidin

    Hilfsstoffe

    • Glycerol
    • Gelatine
    • Magnesium stearat
    • Magnesium stearat
    • Natrium laurylsulfat
    • Titandioxid (E171)
    • 1.14 mg Natrium
    • Talkum
    • Hypromellose
    • Hypromellose
    • Macrogol 6000
    • Cellulose, mikrokristalline
    • Carboxymethylstärke, Natrium Typ A
    • Eisenoxid gelb (E172)
    • Eisenoxid rot (E172)
    Weitere Produktinformationen
    Daflon® 500 mgServier (Suisse) SAZusammensetzungWirkstoffe

    Daflon ,500 ,mg Filmtabletten:

    Gereinigte, mikronisierte Flavonoidfraktion bestehend aus 450 mg Diosmin und 50 mg als Hesperidin dargestellte Flavonoide.

    Hilfsstoffe

    Daflon ,500 ,mg Filmtabletten: Carboxymethylstärke-Natrium, mikrokristalline Cellulose, Gelatine, Magnesiumstearat, Talc, Glycerol, Hypromellose, Macrogol 6000, Natriumlaurylsulfat, Eisen(III)-Hydroxid-Oxid H2O (E172), Eisen(III)-Oxid (E172), Titanoxid (E171).

    Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit

    Daflon ,500 ,mg: Filmtabletten mit gereinigter, mikronisierter Flavonoidfraktion bestehend aus 450 mg Diosmin und 50 mg als Hesperidin dargestellte Flavonoide.

    Indikationen/AnwendungsmöglichkeitenDaflon ,500 ,mg Filmtabletten:
    • ödeme und andere Symptome der Veneninsuffizienz,
    • Hämorrhoiden.
    Dosierung/Anwendungübliche DosierungVeneninsuffizienz

    Daflon ,500 ,mg Filmtabletten: Erwachsene: übliche Dosierung: 2×, täglich 1 Filmtablette (Einnahme mittags und abends zu den Mahlzeiten).

    Hämorrhoiden

    Daflon ,500 ,mg Filmtabletten: Erwachsene: übliche Dosierung: 2×, täglich 1 Filmtablette (Einnahme mittags und abends zu den Mahlzeiten).

    Spezielle Dosierungsanweisungen

    Keine besonderen Vorsichtsmassnahmen.

    Therapiedauer

    Die Dauer der Behandlung soll der jeweiligen Erkrankung angepasst werden. Sie ist keiner zeitlichen Beschränkung unterworfen.

    Kinder und Jugendliche

    Die Anwendung und Sicherheit von Daflon ,bei Kindern und bei Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.

    Art der Anwendung

    Daflon ,500 ,mg Filmtabletten: Orale Einnahme zu den Mahlzeiten.

    Kontraindikationen

    Vermutete oder bekannte überempfindlichkeit (Allergie) gegen den Wirkstoff oder einen der im Abschnitt «,Zusammensetzung», aufgeführten Hilfsstoffe.

    Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

    Es sind keine besonderen Vorsichtsmassnahmen geboten.

    Interaktionen

    Es wurden keine Interaktionsstudien durchgeführt. Aus der Post-Marketing-Erfahrung mit Daflon ,wurden bisher keine klinisch signifikanten Arzneimittelwechselwirkungen festgestellt.

    Schwangerschaft/StillzeitSchwangerschaft

    Es gibt keine, oder geringe Daten über die Verwendung der gereinigten mikronisierten Flavonoidfraktion bei schwangeren Frauen.

    Tierversuche ,zeigen keine Reproduktionstoxizität (siehe «,Präklinische Daten»,).

    Aus Vorsichtsgründen ist es besser, die Einnahme von Daflon ,während der Schwangerschaft zu vermeiden.

    Stillzeit

    Es ist nicht bekannt, ob der Wirkstoff oder seine Metaboliten in der Muttermilch ausgeschieden werden. Ein Risiko für Neugeborene/Frühgeborene ist nicht auszuschliessen. Die Entscheidung, das Stillen abzustellen oder die Behandlung mit Daflon ,abzusetzen/zu unterlassen, sollte im Hinblick auf den Nutzen des Stillens für das Kind und den Nutzen der Behandlung für die Frau berücksichtigt werden.

    Fertilität

    Reproduktionstoxizitätsstudien zeigten keine Wirkung auf die Fertilität der Tiere ,(siehe «,Präklinische Daten»,).

    Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

    Daflon ,hat einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen. Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen wie Schwindel, übelkeit, Kopfschmerzen und Unwohlsein müssen Patienten beim Fahren und Bedienen von Maschinen vorsichtig sein, da die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt sein könnte.

    Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt.

    Unerwünschte WirkungenZusammenfassung des Sicherheitsprofils

    Die gemeldeten Nebenwirkungen von Daflon ,in klinischen Studien sind von niedriger Intensität. Sie bestehen hauptsächlich aus Magen-Darm-Effekten (Diarrhö, Dyspepsie, übelkeit, Erbrechen).

    Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet:

    «,Sehr häufig», (&ge,1/10), «,häufig», (&ge,1/100, <,1/10), «,gelegentlich», (&ge,1/1000, <,1/100), «,selten», (&ge,1/10'000, <,1/1000), «,sehr selten», (<,1/10'000), «,unbekannt», (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).

    Erkrankungen des Nervensystems

    Selten: Migräne, Unwohlsein, Schwindel.

    Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

    Häufig: übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Dyspepsie.

    Gelegentlich: Kolitis.

    Unbekannt: Bauchschmerzen.

    Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

    Selten: Ausschlag, Pruritus, Urtikaria.

    Unbekannt: isoliertes ödem des Gesichts, der Lippen oder der Augenlider.

    In Ausnahmefällen Quincke-ödem.

    Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.

    Überdosierung

    Die überdosierungserfahrung mit Daflon ,ist begrenzt.

    Anzeichen und Symptome

    Die am häufigsten gemeldeten Nebenwirkungen bei einer überdosierung waren Magen-Darm-Effekte (wie Durchfall, übelkeit, Bauchschmerzen) und Hauteffekte (wie Juckreiz, Ausschlag).

    Behandlung

    Das überdosierungsmanagement besteht aus der Behandlung klinischer Symptome.

    Eigenschaften/WirkungenATC-Code

    C05CA53

    Wirkungsmechanismus

    Daflon ,ist ein venenstärkendes und gefässschützendes präparat (es führt zur Konstriktion der Venen, zur Erhöhung des Gefässwiderstands und zur Verminderung der Gefässpermeabilität).

    Pharmakodynamik

    In der pharmakologischen Prüfung übt Daflon ,auf das venöse Rückflusssystem folgende dreifache Wirkung aus:

    • An den Venen und Venolen erhöht es die parietale Tonizität und wirkt so Stauungen entgegen.
    • Auf der Ebene des Lymphsystems stimuliert es den Lymphabfluss, indem es die lymphogene Aktivität verbessert.
    • Auf der Ebene der Mikrozirkulation steigert es die Kapillarresistenz und normalisiert die Permeabilität der Kapillaren.

    Diese Wirkung auf die Mikrozirkulation könnte sich durch die Verminderung der Adhäsion und Migration der Leukozyten im Endothel erklären lassen.

    Klinische Wirksamkeit

    NA

    Pharmakokinetik

    Die Prüfungen wurden nach oraler Verabreichung des Medikaments mit 14C-markiertem Diosmin durchgeführt.

    Absorption

    In den Prüfungen hat sich eine rasche Resorption im Verdauungstrakt gezeigt.

    Distribution

    Die maximalen Plasmakonzentrationen werden in 60 bis 120 Minuten erreicht.

    Metabolismus

    Das präparat wird stark metabolisiert. Der Stoffwechsel wird durch das Vorhandensein verschiedener Phenolsäuren und von Hippursäure im Urin nachgewiesen.

    Elimination

    In den ersten 24 Stunden erfolgt die Elimination nach intravenöser Verabreichung hauptsächlich mit dem Urin. Dort werden 40% der oralen Dosis in konjugierter Form wiederaufgefunden. Danach herrscht die Ausscheidung über den Faeces vor. Nach oraler Verabreichung von 14C-Diosmin werden im Durchschnitt 14% der verabreichten radioaktiven Menge renal und 80% über die Faeces ausgeschieden. Die Eliminationshalbwertzeit beträgt 11 Stunden.

    Präklinische Daten

    Basierend auf den konventionellen Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe, Genotoxizität und Reproduktionstoxizität lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen. Es wurde keine Studie zur Kanzerogenität durchgeführt.

    Sonstige HinweiseHaltbarkeit

    Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «,EXP», bezeichneten Datum verwendet werden.

    Besondere Lagerungshinweise

    Bei Raumtemperatur (15&ndash,25 °,C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

    Zulassungsnummer

    40380 (Swissmedic)

    Zulassungsinhaberin

    Servier (Suisse) S.A., 1202 Genè,ve.

    Stand der Information

    April 2023

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