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GELOMYRTOL Weichkaps 300 mg 20 Stk

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Rezeptpflichtiges Medikament

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    • PZN / EAN
      CH05056181 / 7680624230019
    • Darreichung
      Weichkapseln
    • Hersteller
      Alpinamed AG

    Produktdetails & Pflichtangaben

    Wirkstoffe & Hilfsstoffe

    Wirkstoffe

    • Eucalyptusöl
    • Eucalyptusöl
    • Orangenschalen-Oel
    • Zitronen-Oel
    • Myrthenblätter ätherisches Öl

    Hilfsstoffe

    • Gelatine
    • Natrium laurylsulfat
    • Dextrin
    • 35 mg Sorbitol
    • 0.06 mg Natrium
    • Talkum
    • Glycerol 85%
    • Triethylcitrat
    • Ammonium glycyrrhizat
    • Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend)
    • Hypromellose acetatsuccinat
    • Rapsöl, raffiniert
    Weitere Produktinformationen
    GeloMyrtol® 300 mgAlpinamed AG

    Pflanzliches Arzneimittel

    Zusammensetzung

    Wirkstoffe

    Destillatum ex: eucalypti aetheroleum rectificatum (Eucalyptus spp., aetheroleum) et aurantii dulcis aetheroleum rectificatum (Citrus ×, sinensis (L.) Osbeck, aetheroleum) et limonis aetheroleum rectificatum (Citrus limon (L.) Burm.f., aetheroleum) et myrti aetheroleum rectificatum (Myrtus communis L., aetheroleum), (66:32:1:1).

    Hilfsstoffe

    rapae oleum raffinatum, gelatina, glycerolum (85 per centum) (E 422), sorbitolum liquidum non cristallisabile (E 420, corresp. max. 43.1 mg sorbitolum), hypromellosum acetas succinas, triethylis citras (E 1505), natrii laurilsulfas (corresp. max. 0.11 mg natrium), talcum, dextrinum, ammonii glycyrrhizas.

    Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit

    Magensaftresistente Weichkapseln,

    Pro capsula: Destillatum 300 mg.

    Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

    Bei akuter und chronischer Bronchitis sowie akuter und chronischer Sinusitis.

    Dosierung/Anwendung

    übliche Dosierung

    Akute entzündliche Krankheitsbilder

    Erwachsene

    3-4 mal täglich 1 magensaftresistente Weichkapsel.

    Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren

    4-5 Jahre: 1- bis 2-mal täglich 1 magensaftresistente Weichkapsel.

    6-11 Jahre: 1- bis 3-mal täglich 1 magensaftresistente Weichkapsel.

    Jugendliche ab 12 Jahre: 3-4 mal täglich 1 magensaftresistente Weichkapsel.

    Chronische Krankheitsbilder

    Erwachsene

    2 mal täglich 1 magensaftresistente Weichkapsel. Diese Dosierung wird ebenfalls zur Dauerbehandlung empfohlen.

    Zur Erleichterung des morgendlichen Abhustens bei chronischer Bronchitis kann abends vor dem Schlafengehen zusätzlich 1 magensaftresistente Weichkapsel GeloMyrtol 300 mg eingenommen werden.

    Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren

    4-5 Jahre: 1-mal täglich 1 magensaftresistente Weichkapsel.

    6-11 Jahre: 1- bis 2-mal täglich 1 magensaftresistente Weichkapsel.

    Jugendliche ab 12 Jahre: 2-mal täglich 1 magensaftresistente Weichkapsel.

    Zur Erleichterung des morgendlichen Abhustens bei chronischer Bronchitis kann abends vor dem Schlafengehen zusätzlich 1 magensaftresistente Weichkapsel GeloMyrtol 300 mg eingenommen werden.

    Nicht für Kleinkinder und Kinder unter 4 Jahren. .

    Patienten mit Leberfunktionsstörungen:

    Es liegen keine Untersuchungen vor.

    Patienten mit Nierenfunktionsstörungen:

    Es liegen keine Untersuchungen vor.

    ältere Patienten:

    Es liegen keine Untersuchungen vor.

    Art der Anwendung

    GeloMyrtol 300 mg magensaftresistente Weichkapseln sollen eine halbe Stunde vor dem Essen mit reichlich kalter Flüssigkeit unzerkaut eingenommen werden. Zur Erleichterung der Nachtruhe kann die letzte Dosis vor dem Schlafengehen eingenommen werden.

    Kontraindikationen

    GeloMyrtol 300 mg darf bei überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile des Arzneimittels sowie bei entzündlichen Erkrankungen im Magen-Darmbereich und im Bereich der Gallenwege und bei schweren Lebererkrankungen nicht angewendet werden.

    Bei Kindern unter 10 Jahren nur auf ärztliche Verschreibung anwenden.

    Nicht für Kleinkinder und Kinder unter 4 Jahren.

    Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

    Dieses Arzneimittel enthält max. 43.1 mg Sorbitol (E 420) pro magensaftresistente Weichkapsel.

    Die additive Wirkung gleichzeitig angewendeter Fructose (oder Sorbitol) -haltiger Arzneimittel und Einnahme von Fructose (oder Sorbitol) über die Nahrung ist zu berücksichtigen.

    Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro magensaftresistente Weichkapsel d.h. es ist nahezu «,natriumfrei»,.

    Interaktionen

    Keine bekannt. Der Wirkstoff von GeloMyrtol 300 mg zeigte zwar in einzelnen Tierversuchen ein gewisses, beschränktes Potenzial zur Induktion der metabolisierenden Cytochrom P450 Isoenzyme der Leber. Diese Befunde sind jedoch wahrscheinlich für den Menschen nicht relevant, auch wenn danach Interaktionen von GeloMyrtol 300 mg mit anderen Arzneimitteln bei chronischer Verwendung theoretisch nicht völlig auszuschliessen sind.

    Schwangerschaft/Stillzeit

    Schwangerschaft

    Es liegen keine klinischen Daten mit Anwendung bei Schwangeren vor.

    Tierexperimentelle Studien zeigten keine direkte oder indirekte Toxizität mit Auswirkung auf Schwangerschaft, Embryonalentwicklung, Entwicklung des Föten und/oder die postnatale Entwicklung.

    Bei der Anwendung in der Schwangerschaft ist Vorsicht geboten.

    Stillzeit

    Wegen der lipophilen Eigenschaften von GeloMyrtol 300 mg muss ein übertritt in die Muttermilch als sehr wahrscheinlich angesehen werden, und GeloMyrtol 300 mg sollte deshalb während des Stillens nicht angewendet werden.

    Fertilität:

    Es liegen keine Daten über die Auswirkungen von GeloMyrtol 300 mg auf die Fertilität beim Menschen vor (siehe Abschnitt Präklinische Daten - Reproduktionstoxizität).

    Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

    GeloMyrtol 300 mg hat keinen oder einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen.

    Unerwünschte Wirkungen

    Liste der unerwünschten Wirkungen

    Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet:

    &bdquo,sehr häufig&ldquo,

    &bdquo,häufig&ldquo,

    &bdquo,gelegentlich&ldquo,

    &bdquo,selten&ldquo,

    &bdquo,sehr selten&ldquo,

    ",Häufigkeit nicht bekannt", (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)",

    Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

    Häufig: Magen- oder Oberbauchbeschwerden

    Gelegentlich: Gastritis oder Gastroenteritis, übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder andere Verdauungsstörungen

    Erkrankungen des Immunsystems

    Gelegentlich: allergische Reaktionen wie Atemnot, Gesichtsschwellung, Exanthem, Urtikaria, Pruritus

    Häufigkeit nicht bekannt: schwere anaphylaktische Reaktionen

    Erkrankungen der Nieren und Harnwege

    Sehr selten: In-Bewegung-Setzen von vorhandenen Nierensteinen

    Leber- und Gallenerkrankungen

    Sehr selten: In-Bewegung-Setzen von vorhandenen Gallensteinen

    Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.

    Überdosierung

    Das Destillat aus ätherischen ölen von Eucalypti folium, Aurantii dulcis flavedo, Limonis flavedo und Myrti folium wird durch eine geringe akute Toxizität mit maximal tolerierten Dosen von ungefähr 1500 mg/kg am Menschen und über 2000 mg/kg bei Ratten charakterisiert. Am Hund wurden orale Dosen von mehr als 2000 mg/kg ohne schwere unerwünschte Reaktionen vertragen.

    Für ätherische öle sind unerwünschte Wirkungen auch bei nicht bestimmungsgemässem Gebrauch selten.

    Anzeichen und Symptome

    Eine Vergiftung mit hohen Dosen ätherischer öle kann zu übelkeit, Erbrechen und Krämpfen und in schweren Fällen zu Koma und Atemstörungen führen. In einzelnen Fällen sind nach schwerer Intoxikation auch kardiovaskuläre Komplikationen beschrieben worden.

    Behandlung

    Paraffinum liquidum 3 ml/kg Körpergewicht. Magenspülung mit 5%iger Natriumhydrogencarbonatlösung, Sauerstoffbeatmung.

    Eigenschaften/Wirkungen

    ATC-Code

    R05CA99

    Wirkungsmechanismus / Pharmakodynamik

    GeloMyrtol 300 mg ist ein pflanzliches Sekretolytikum mit einem Destillat aus ätherischen ölen von Eucalypti folium, Aurantii dulcis flavedo, Limonis flavedo sowie Myrti folium und hat sich zur Therapie der akuten und chronischen Bronchitis und Sinusitis klinisch bewährt.

    Der Inhaltsstoff wirkt sekretolytisch und sekretomotorisch. Die beeinträchtigte Sekretproduktion wird gesteigert, die Konsistenz normalisiert und der Abtransport des Schleims erhöht (Steigerung der mukoziliären Clearance).

    GeloMyrtol 300 mg verbessert dadurch auch rasch die klinische Symptomatik. In klinischen Studien wurde nachgewiesen, dass GeloMyrtol 300 mg die bei chronischen Verläufen häufigen Exazerbationen signifikant reduziert.

    Klinische Wirksamkeit

    In einer klinischen Studie bei akuter Sinusitis konnte anhand der Senkung der Symptom-Scores (Kopfschmerz, Schmerzen beim Bücken, Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens, Fieber, Druckempfindlichkeit der Trigeminusaustrittspunkte, Nasensekretion, Sekretmenge und -viskosität sowie Behinderung der Nasenatmung) eine statistisch signifikante überlegenheit der Therapie mit GeloMyrtol 300 mg im Vergleich zu Placebo nachgewiesen werden (p <,0,02).

    Pharmakokinetik

    Absorption

    Die Monoterpen-Komponenten des Destillats werden nach oraler Gabe rasch und vollständig resorbiert.

    GeloMyrtol 300 mg wurde anhand der Hauptkomponente Cineol gaschromatographisch im Plasma untersucht. Zusätzlich wurden die Hauptkomponenten &alpha,-Pinen, Limonen und Cineol im Exhalat bestimmt. Konzentrationsmessungen im Exhalat ergaben einen fast deckungsgleichen Kurvenverlauf zum Plasmaspiegel.

    Eine mit 20 Probanden durchgeführte Bioverfügbarkeitsstudie hat folgende Resultate für die Leitsubstanz Cineol gezeigt:

    Parameter

    N

    Geom. Mittelwert

    Cmax (ng/ml)

    20

    168,4

    tmax (h)

    20

    2,57

    AUC (ng ×, h/ml)

    20

    648,0

    Distribution

    Untersuchungen an Sputumproben von Mukoviszidose-Patienten und Konzentrationsmessungen im Exhalat zeigen, daß, alle Hauptkomponenten des Destillats in relativ hohen Dosen im Sputum bzw. im Exhalat nachgewiesen werden können.

    Metabolismus

    Das in GeloMyrtol 300 mg enthaltene Limonen wird rasch metabolisiert.

    Dihydroperilla-Säure und Perilla-Säure sind die Hauptmetaboliten von Limonen, wobei jeder mit etwa 35% aus im Plasma vorhandenem Limonen abgeleitet werden kann. Limonen-1,2-diol ist ebenfalls ein Hauptmetabolit im Plasma (ca. 18% ableitbar von der Ausgangskonzentration an Limonen). Perilla-Säure-Methylester und Dihydroperilla-Säure-Methylester sind im Plasma nach Gabe von Limonen nachweisbar, sie werden aber zu weniger als 5% aus dem ursprünglich vorhandenen Limonen gebildet.

    Elimination

    Der hauptsächliche Eliminationsweg nach oraler Gabe von Limonen beim Menschen erfolgt über den Urin. Etwa 60% wird über den Urin, 5% in den Fäces und ca. 2% über exhaliertes CO2 innerhalb von 24 Stunden ausgeschieden.

    Präklinische Daten

    Mutagenität

    Das Destillat wurde in verschiedenen in vivo- und in vitro-Modellen auf Mutagenität geprüft, und es konnte keinerlei genotoxisches Potential festgestellt werden.

    Reproduktionstoxizität

    In Tierversuchen konnte kein Hinweis auf eine fruchtschädigende Wirkung des Destillates festgestellt werden. Ebenfalls konnten keine für den Menschen relevanten Effekte auf die Gonadenfunktion oder die Fertilität behandelter Tiere oder auf die postnatale Entwicklung der Folgegeneration behandelter Muttertiere gefunden werden.

    Sonstige Hinweise

    Haltbarkeit

    Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «,EXP», bezeichneten Datum verwendet werden.

    Besondere Lagerungshinweise

    Nicht über 25°, lagern.

    In der Originalverpackung aufbewahren.

    Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

    Zulassungsnummer

    62423 (Swissmedic)

    Zulassungsinhaberin

    Alpinamed AG, Roggwil TG (Domizil: 9306 Freidorf)

    Herstellerin

    G. Pohl-Boskamp GmbH &, Co., D-25551 Hohenlockstedt,

    Stand der Information

    September 2023

    Verantwortliche Person in der EU

    Alpinamed AG
    Alte Landstrasse 11
    CH-9306 Freidorf

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