SOLMAG 300 Brausetabl Orangenaroma Ds 20 Stk
Rezeptpflichtiges Medikament
- PZN / EAN
- CH05816634 / 7680537510642
- Darreichung
- Brausetabletten
- Hersteller
- Nutrimed AG
Produktdetails & Pflichtangaben
Wirkstoffe
- 300 mg Magnesium
Hilfsstoffe
- Citronensäure
- 8 mg Aspartam
- Mannitol
- Natrium cyclamat (E952)
- Tocopherol DL-alpha (E307)
- 175 mg Natrium
- Maltodextrin
- Natriumhydrogencarbonat
- Saccharin natrium
- Arabischer Gummi
- Orangen-Aroma
Magnesium als leichtes Magnesiumoxid.
HilfsstoffeOrangenaroma:Citronensäure wasserfrei, Natriumhydrogencarbonat, Mannitol, Maltodextrin, Arabisches Gummi (E 414), Alpha-Tocopherol (E 307), Natriumcyclamat (E 952), Aspartam (E 951) 8 mg, Saccharin-Natrium (E 954), Aroma (Orangenaroma).
enthält 175 mg Natrium pro Brausetablette.
Himbeeraroma:Citronensäure wasserfrei, Natriumhydrogencarbonat, Mannitol, Natriumcyclamat (E 952), Aspartam (E 951) 8 mg, Saccharin-Natrium (E 954), Saccharose 36 mg, Tricalciumphosphat (E 341), Arabisches Gummi (E 414), Aroma (Himbeeraroma).
enthält 175 mg Natrium pro Brausetablette.
Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit1 Brausetablette (Himbeer- oder Orangenaroma) enthält: Magnesium 300 mg = 12.3 mmol in Form von 498 mg leichtem Magnesiumoxid
Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten- Magnesiummangel infolge ungenügender Zufuhr, infolge Malabsorption, erhöhter intestinaler und/oder renaler Ausscheidung (chronische Diarrhö, Laxantienabusus, Interaktionen mit bestimmten anderen Medikamenten).
- Zur Deckung eines erhöhten Bedarfs im Hochleistungssport, während der Schwangerschaft und der Stillzeit.
- Neuromuskuläre übererregbarkeit, muskuläre Krampfzustände, Wadenkrämpfe.
- Rezidivprophylaxe der Calcium-Oxalat-Urolithiasis.
- Therapiebedingter Magnesiummehrbedarf: Bei Diuretika-, Aminoglycosid-, Cyclosporin A-, Amphotericin B-Therapie und Digitalisüberempfindlichkeit.
- Tachykarde Herzrhythmusstörungen, namentlich solche, die gegenüber anderen Antiarrhythmika resistent sind.
- Begleitmedikation bei koronarer Herzkrankheit.
- Tetanisches Syndrom.
- Präeklampsie, Eklampsie.
- Adjuvant zu &beta,2-Tokolytika bei Prodromi frühzeitiger Geburt resp. drohendem Spätabort.
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: 1x täglich 1 Brausetablette. Zur Einnahme die Brausetablette in einem Glas Wasser (ca. 1.5 dl) auflösen.
KontraindikationenAV-Block, Niereninsuffizienz, Exsikkose, Calcium-, Magnesium- oder Ammonium-phosphatstein-Diathese, überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe.
Warnhinweise und VorsichtsmassnahmenVorsicht ist bei Einschränkung der Nierenfunktion und bei AV-überleitungsstörungen geboten.
Die Anwendung und Sicherheit von Solmag 300 bei Kindern unter 12 Jahren ist bisher nicht geprüft worden.
Dieses Arzneimittel enthält 175 mg Natrium pro Brausetablette, entsprechend 8.75% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
Dieses Arzneimittel enthält Aspartam:Aspartam wird nach oraler Aufnahme im Gastrointestinaltrakt hydrolysiert. Eines der Haupthydrolyseprodukte ist Phenylalanin, welches sich bei einer Phenylketonurie im Körper anreichern kann.
Solmag 300 Himbeeraroma enthält Saccharose:Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Galactose-Intoleranz, einer Glucose-Galactose-Mal-absorption oder einer Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
InteraktionenPharmakokinetische InteraktionenDie Resorption von Tetracyclinen kann bei gleichzeitiger Einnahme vermindert werden.
Bei einer gleichzeitigen Einnahme von Eisenpräparaten kann die Aufnahme von Eisen gestört sein.
Die Resorption von gleichzeitig verabreichten H2-Blockern, von Phenytoin und seinen Derivaten sowie von Chinidin und Herzglykosiden kann vermindert werden.
Pharmakodnamische InteraktionentIm Falle einer gleichzeitigen Gabe von Magnesium und Cholecalciferol besteht Tendenz zu Hypercalcämie.
Zentralnervös dämpfende Substanzen wie Barbiturate und Opiate etc. können bei gleichzeitiger Gabe von Magnesium in ihrer Wirkung verstärkt werden.
Schwangerschaft/StillzeitSchwangerschaftSolmag 300 kann während der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden.
Kontrollierte Studien bei Frauen haben keine embryonalen Risiken im Verlauf des ersten Trimenons aufgezeigt, es gibt keine Anzeichen, welche auf ein Risiko im Verlaufe der weiteren Monate hinweisen. Die Möglichkeit einer Schädigung des Fötus erscheint als wenig wahrscheinlich.
Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von MaschinenEs sind keine Wirkungen auf die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen bekannt, welche durch die Einnahme von Solmag 300 in der empfohlenen Dosierung verursacht werden.
Unerwünschte WirkungenGastrointestinaltraktSolmag 300 kann namentlich in höheren Dosen gelegentlich Durchfall verursachen.
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
ÜberdosierungBei einer oralen Magnesiumtherapie und intakter Nierenfunktion treten auch bei überdosierung keine Intoxikationserscheinungen auf. Es können allerdings Durchfälle auftreten, die sich durch Reduzierung der Tagesdosis beheben lassen. Nur bei schwerer Niereninsuffizienz mit Anurie kann es sowohl bei der oralen als auch parenteralen Therapie zur Kumulation von Magnesium und zu Intoxikationserscheinungen kommen. Pharmakologische und toxikologische Effekte erhöhter Magnesium-Plasmaspiegel sind: Blutdruckabfall, Brechreiz, Erbrechen, Depression des Zentralnervensystems, Hyporeflexie, EKG-Veränderungen, beginnende Atemdepression, Koma, Herzstillstand, Atemlähmung. Gegenmassnahme: Verabreichung von Calcium i.v.
Eigenschaften/WirkungenATC-CodeA12CC10
WirkungsmechanismusDie Solmag 300 Brausetabletten enthalten Magnesium. Magnesium hat eine ganze Reihe physiologischer Funktionen: Das Kation ist Kofaktor aller an der Phosphatübertragung beteiligten Enzyme, spielt eine wichtige Rolle bei der neurochemischen übertragung und bei der Regulation der Muskelerregung. Zudem ist Magnesium am Herzen der Gegenspieler des Calciums.
PharmakodynamikKeine Daten vorhanden.
Klinische WirksamkeitDie tägliche Zufuhr von 200 - 400 mg (8.2 - 16.4 mmol) gilt als ausreichend für eine ausgeglichene Bilanz. In den USA wird eine tägliche Zufuhr von 300 mg (12.3 mmol) für Frauen und eine solche von 350 - 400 mg (14.35 - 16.4 mmol) für Männer empfohlen. Die wichtigste Magnesiumquelle in der Nahrung ist das grüne Gemüse. Unter einer entsprechenden Ernährung tritt nur selten ein Magnesiummangel auf.
Im Falle von Mangelernährung, Alkoholabusus, Malabsorption, einer Erhöhung des Bedarfs (Schwangerschaft und Stillzeit, proteinreiche Kost, calciumreiche Kost) oder einer Störung der renalen Reabsorption bei Hypercalcämie, Hyperaldosteronismus, Hyperthyreose sowie unter Diuretika-Therapie kann jedoch ein Mangel auftreten, der unter Umständen mit der Nahrung nicht mehr behoben werden kann.
PharmakokinetikAbsorptionNach der Auflösung der Brausetablette liegt Magnesium in Form seines Citrats vor. Nutritive Dosen von peroral verabreichtem Magnesium werden zu etwa 40 bis 60%, hauptsächlich im Dünndarm, resorbiert, der Rest verlässt den Organismus mit den Faeces.
DistributionAls Normbereich des Plasmaspiegels wird ein solcher von 0.8 - 1.1 mmol/l angegeben. 32% des Magnesiums sind an Proteine gebunden, 55% liegen in ionisierter Form vor.
MetabolismusKeine Daten vorhanden.
EliminationVerteilung und Ausscheidung des resorbierten Magnesiums unterliegen der physiologischen Homöostase, wobei die Ausscheidung überwiegend durch glomeruläre Filtration in den Nieren erfolgt. Die Ausscheidung wird durch tubuläre Rückresorption beschränkt. Diese unterliegt der Konkurrenz durch Calcium.
Kinetik spezieller PatientengruppenBei Diarrhöe, Malabsorption, Alkoholismus und Diabetes mellitus kann die Resorption vermindert sein.
NierenfunktionsstörungenIm Falle einer Niereninsuffizienz besteht Kumulationsgefahr.
Präklinische DatenSolmag 300 enthält Magnesium in physiologischer Dosierung. Daher bestehen keine präklinischen Untersuchungen.
Sonstige HinweiseInkompatibilitätenKeine Daten vorhanden.
Beeinflussung diagnostischer MethodenKeine Daten vorhanden.
HaltbarkeitDas Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «,EXP», bezeichneten Datum verwendet werden.
Besondere LagerungshinweiseSolmag 300 ist in der Originalpackung bei Raumtemperatur (15 - 25°,C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern zu lagern.
Zulassungsnummer53751 (Swissmedic).
ZulassungsinhaberinNutrimed AG, 4051 Basel.
AuslieferungPierre Fabre Pharma AG, 4123 Allschwil.
Stand der InformationApril 2020.