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TRIOFAN Rhinitis retard Kaps 10 Stk

Abbildung ähnlich

Rezeptpflichtiges Medikament

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    • PZN / EAN
      CH07000078 / 7680334450011
    • Darreichung
      Kapseln
    • Hersteller
      VERFORA SA

    Produktdetails & Pflichtangaben

    Wirkstoffe & Hilfsstoffe

    Wirkstoffe

    • 20 mg Phenylephrin hydrochlorid
    • 4 mg Chlorphenamin maleat

    Hilfsstoffe

    • Gelatine
    • 316.4 mg Saccharose
    • Maisstärke
    • Talkum
    • Schellack
    • Zucker-Stärke-Pellets
    Weitere Produktinformationen
    Triofan® Rhinitis Retard, KapselnVERFORA SAZusammensetzungWirkstoffe

    Chlorphenaminmaleat, Phenylephrinhydrochlorid.

    Hilfsstoffe

    Zuckerpellets (enthalten 316,4 mg Saccharose pro Kapsel und Maisstärke), Talk, Schellack, Gelatine, Erythrosin, Indigotin.

    Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit

    1 Kapsel enthält: Chlorphenaminmaleat 4 mg, Phenylephrinhydrochlorid 20 mg.

    Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

    Entzündliche und allergische Erkrankungen der oberen Atemwege wie Schnupfen, Heuschnupfen, chronisches Nasenrinnen, vasomotorische bzw. allergische Rhinitis. Als Adjuvans bei Grippe und Erkältungen.

    Dosierung/Anwendungübliche Dosierung

    Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren: Beim Auftreten der Symptome 1 Kapsel alle 12 Stunden, d.h. 1 Kapsel morgens und 1 weitere Kapsel abends.

    Kontraindikationen

    Einnahme von MAO-Hemmern.

    überempfindlichkeit auf die Wirkstoffe oder einen der Hilfsstoffe, gemäss Zusammensetzung.

    Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

    Bei schwerer Krankheit der Koronargefässe oder stark erhöhtem Blutdruck darf Triofan Rhinitis ,Retard nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden.

    Vorsicht ist geboten bei: Engwinkelglaukom, Zuckerkrankheit, Prostata-Hypertrophie, Hyperthyreose, Asthma bronchiale.

    Dieses Arzneimittel enthält Saccharose. Patienten mit Fruktoseintoleranz, Glukose- und Galaktose-Malabsorptionssyndrom oder einem Sucrase-Isomaltase-Defizit (seltene Erbkrankheiten) dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

    Interaktionen

    MAO-Hemmer und trizyklische Antidepressiva verstärken den Vasokonstriktoreffekt des Phenylephrins. Antihistaminika verstärken die Wirkung von Alkohol und von zentralwirkenden Beruhigungsmitteln (z.B. Barbiturate, Sedativa, Analgetika, Hypnotika).

    Schwangerschaft/Stillzeit

    Die Sicherheit von Chlorphenamin und Phenylephrin oder ihrer Kombination während der ersten beiden Schwangerschaftstrimester wurde nicht erwiesen. Im letzten Schwangerschaftstrimester und während der Stillzeit bergen diese präparate das Risiko schwerer unerwünschter Wirkungen, wie z.B. durch Chlorphenamin bewirkte Krämpfe beim Fötus und beim Neugeborenen. Folglich sind sie in diesem Stadium der Schwangerschaft kontraindiziert.

    Die Anwendung während der Stillzeit ist zu vermeiden.

    Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

    Chlorphenaminmaleat kann Schläfrigkeit bewirken und das Reaktionsvermögen vermindern. Infolgedessen ist bei Patienten, die am Strassenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen, Vorsicht geboten. Im Zweifelsfall ist auf derartige Aktivitäten zu verzichten. Gleichzeitiger Alkoholkonsum kann diese Wirkung erheblich verstärken.

    Unerwünschte Wirkungen

    Die unerwünschten Wirkungen sind nach Systemorganklasse und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: «,sehr häufig», (&ge,1/10), «,häufig», (&ge,1/100, <,1/10), «,gelegentlich», (&ge,1/1'000, <,1/100), «,selten», (&ge,1/10'000, <,1/1'000), «,sehr selten», (<,1/10'000), «,nicht bekannt», (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden):

    Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

    Sehr selten: Veränderungen des Blutbildes.

    Erkrankungen des Nervensystems

    Häufig: Vorübergehende Schläfrigkeit (10-25%) oder Verminderung der Aufmerksamkeit.

    Augenerkrankungen

    Gelegentlich: Verschwommenes Sehen.

    Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

    Gelegentlich: Mundtrockenheit.

    Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes

    Ausnahmsweise: Rash.

    Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

    Vereinzelt: Knochenmarkdepression.

    Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.

    ÜberdosierungSymptome in Zusammenhang mit Chlorphenamin

    Stimulierung (Kinder) oder Dämpfung (Erwachsene) des ZNS.

    Symptome in Zusammenhang mit Phenylephrin

    Hohe Hypertonie und Bradykardie.

    Behandlung:

    Symptomatisch.

    Eigenschaften/WirkungenATC-Code

    R01BA53

    Wirkungsmechanismus

    Triofan Rhinitis ,Retard vereinigt die Wirkung von:

    • einem Antihistaminikum, Chlorphenaminmaleat. Es lindert die Erscheinungen des Schnupfens wie Nasenlaufen, Niesen, Kribbeln und Tränenfluss,
    • einem Vasokonstriktor, Phenylephrinhydrochlorid, der abschwellend auf entzündete Nasenschleimhaut wirkt, die verstopften Nasengänge befreit und dadurch die Atmung erleichtert.

    Die 10-12 Stunden anhaltende Langzeitwirkung von Triofan Rhinitis ,Retard beruht auf der Dialyse der Wirkstoffe (Diffucap®,), welche in den Hunderten von Mikrogranula jeder Kapsel enthalten sind.

    Pharmakodynamik

    Phenylephrin bewirkt 15 bis 20 ,Minuten nach Anwendung ein Abschwellen der Nasenschleimhäute, das 2 bis 4 ,Stunden anhalten kann.

    Klinische Wirksamkeit

    Siehe «,Wirkungsmechanismus»,.

    PharmakokinetikAbsorption

    Chlorphenamin wird nach oraler Verabreichung gut resorbiert.

    Phenylephrin wird unregelmässig aus dem Magen-Darm-Trakt resorbiert.

    Distribution

    Chlorphenamin erscheint nach 30-60 Min. im Plasma, wobei die maximale Plasmakonzentration nach 2-6 Std. erreicht wird. Es geht in den Speichel über.

    Einzelheiten über die Verteilung von Phenylephrin in der Muttermilch sind nicht bekannt.

    Metabolismus

    Chlorphenamin wird während seiner Resorption durch die gastrointestinale Schleimhaut und in der Leber (First-Pass-Effekt) rasch metabolisiert.

    Phenylephrin wird über die MAO in der Leber und im Darm rasch metabolisiert.

    Elimination

    Die Ausscheidung von Chlorphenamin erfolgt hauptsächlich über die Nieren.

    Der Ausscheidungsweg von Phenylephrin ist nicht bekannt.

    Präklinische Daten

    Es sind keine für die Anwendung relevanten präklinischen Daten der im Arzneimittel enthaltenen Wirkstoffkombination vorhanden.

    Sonstige HinweiseHaltbarkeit

    Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «,EXP», bezeichneten Datum verwendet werden.

    Besondere Lagerungshinweise

    Ausser Reichweite von Kindern, bei Raumtemperatur (15-25 ,°,C) und vor Licht geschützt aufbewahren.

    Zulassungsnummer

    33445 (Swissmedic).

    Zulassungsinhaberin

    VERFORA SA, 1752 Villars-sur-Glâ,ne.

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