Lactophar
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- PZN
- F00589763
- Darreichung
- Tabletten
- Hersteller
- Nutriphyt NV
Produktdetails & Pflichtangaben
Nur wenige Menschen scheinen sich bewusst zu sein, dass die meisten Bakterien lebensnotwendig sind. So führt beispielsweise ein steriler Darm (ein Darm ohne Darmbakterien) kurzfristig zum Tod. Die Tatsache, dass in der Natur alle Abfallstoffe von Bakterien, nämlich Nitrit- und Nitratbakterien, abgebaut werden, ist ein weiteres Beispiel, das ihre Bedeutung belegt.
Sie sind daher von entscheidender Bedeutung für ein harmonisches Gleichgewicht. Kurz gesagt, wir haben vergessen, dass die große Mehrheit der Bakterien nicht pathogen, sondern unverzichtbar ist. So leben etwa vierhundert Arten in Harmonie in unserem Darm.
Wir haben auch vergessen, dass die Umgebung genauso wichtig ist wie die Bakterien selbst, denn ohne ein geeignetes Nährmedium können sich Viren, Bakterien oder Pilze nicht entwickeln. Ist die Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten, spricht man von einer Dyssymbiose oder Dysbiose. Eine wichtige Aufgabe der Darmflora ist die Produktion bestimmter Säuren, die unerwünschte Bakterien hemmen.
Der Begriff „Probiotikum“ bezeichnet Präparate auf der Basis lebender Mikroorganismen, die eine positive Wirkung auf den Wirt haben, da sie die Darmflora verbessern. Man kann auch von Darmflora sprechen, da Bakterien zur Welt der niederen Pflanzen gehören.
Es handelt sich unter anderem um Kulturen von Milchsäure produzierenden Bakterien, also Laktobazillen und Bifidobakterien, sowie um Kulturen von Bakterien, die keine Milchsäure produzieren, wie Präparate auf der Basis der Hefe Saccharomyces boulardii.
Nahrungsergänzungsmittel, die Probiotika enthalten, werden von Patienten mit Darmproblemen verwendet, sind jedoch nicht als Arzneimittel zugelassen.
Fünfzig Prozent der Arztbesuche betreffen Magen-Darm-Beschwerden (Sodbrennen, Krämpfe, Verstopfung, Durchfall, Blähungen usw.). Die meisten dieser Beschwerden werden als reine Symptome behandelt, und es kommt vor, dass der Patient dauerhaft Medikamente oder Getränke einnehmen muss. Für eine kontinuierliche Wiederherstellung der gestörten Darmflora sind vor allem die autochthonen (dem Organismus eigenen) Bewohner des Darms von großer Bedeutung.
Im Gegensatz zu allochthonen Mikroorganismen wie Lactobacillus bulgaricus und Streptococcus thermophilus, die normalerweise in Joghurt vorkommen und sich nur vorübergehend im Darm halten, sind die autochthonen Mikroorganismen in der Lage, sich dort über einen längeren Zeitraum zu etablieren. Was die normale Darmflora betrifft, so sind vor allem Lactobacillus acidophilus und Bifidobacterium bifidum von großer Bedeutung. Es ist mittlerweile bekannt, dass die Darmflora durch die Einnahme von Antibiotika ernsthaft gestört werden kann.
Auch schlechte Ernährungsgewohnheiten und Stress können ein Ungleichgewicht im Darm verursachen. Verstopfung und Durchfall sind wichtige Anzeichen für dieses Ungleichgewicht. Es wurde festgestellt, dass Stress Veränderungen in der Fähigkeit der Bakterien hervorrufen kann, sich im Darm anzusiedeln.
Was wir offenbar vergessen haben, ist, dass unsere Darmflora (etwa 2 kg oder 10¹⁴ symbiotische Bakterien) selbst antibiotische Eigenschaften besitzt. Unsere Darmbakterien produzieren große Mengen an Säuren, was zu einem für Krankheitserreger ungünstigen Säuregrad führt.
Neben der Produktion bakterizider Substanzen (natürlicher Antibiotika), die für manche Eindringlinge tödlich sein können, heften sie sich in großer Zahl an die Darmwände und verhindern so, dass sich dort gefährliche Organismen ansiedeln können. Es ist auch zu erwähnen, dass die Funktion der Darmflora weit über ihren antimikrobiellen Einfluss hinausgeht. Sie verbessert auch die Gesundheit in anderen Bereichen.
Sie produziert Enzyme, die die Verdauung anregen. Laktase beispielsweise ist ein Enzym, das bei Laktoseintoleranz die Verdauung von Laktose fördert.
Es wurde festgestellt, dass Lactobacillus acidophilus in der Lage ist, den Cholesterinspiegel zu senken. Dies ist ein Beispiel dafür, wie wichtig es ist, nicht pauschal von Darmflora zu sprechen, sondern vielmehr von spezifischen Stämmen, von denen nachgewiesen wurde, dass sie bestimmte Wirkungen haben können. Die Behauptung, Probiotika seien nutzlos, ist eine Verallgemeinerung. Will man eine bestimmte Wirkung erzielen, ist es klar, dass man spezifische Stämme verabreichen muss, von denen wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass sie genau diese Wirkung hervorrufen.
Es wurde nachgewiesen, dass Lactobacillus acidophilus, L. casei, L. delbrueckii, L. rhamnosus und L. plantarum das Immunsystem stimulieren, aber auch bei Durchfall verabreicht werden können. Bei Vaginose ist vor allem Lactobacillus rhamnosus wirksam. Vor kurzem wurde nachgewiesen, dass die Verabreichung von Laktobazillen an schwangere Frauen die Zahl der Kinder mit Ekzemen und Allergien erheblich senkt.
Von den oben genannten Stämmen gilt als erwiesen, dass sie gegen Magensäure, Gallensäure und Pankreassäure immun sind. Sie widerstehen dem Säuregrad des Magens, was nicht auf alle in Joghurt enthaltenen Bakterien zutrifft.
Es wurde ebenfalls nachgewiesen, dass die Menge eine entscheidende Rolle spielt, wenn es darum geht, den Darm oder die Vagina wieder zu besiedeln. Studien zufolge sind je nach Erkrankung zwischen einer und zehn Milliarden Laktobazillen für eine erfolgreiche Wiederbesiedlung unerlässlich.
Indikationen
Prä- und Probiotika.
Anwendungshinweise
Erwachsene: 1 Tablette pro Tag.
Säuglinge: ½ Tablette in der Milch auflösen und sofort verabreichen.
Zusammensetzung
- Raftiline 360 mg
- Raftilose 150 mg
- Lactobacillus casei (2,5 Mrd. KBE) 25 mg
- Lactobacillus acidophilus (2,5 Mrd. KBE) 25 mg
- Lactobacillus rhamnosus (2,5 Mrd. KBE) 25 mg
- Lactobacillus delbrueckii (2,5 Mrd. KBE) 25 mg
Verpackung
2 x 30 Tabletten
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